Die Mandelblüten in Gimmeldingen.
Der Zug bring uns pünktlich nach Neustadt an der Weinstraße. In der Jugendherberge haben wir zwei Übernachtungen mit Halbpension gebucht. Sie liegt in Neustadt-Hambacher Höhe und man ahnt es schon, auf dem Berg. Wir checken um ca. 15 Uhr ein.
Aha, in der Jugendherberge können wir feststellen, dass Ostern nicht mehr so weit entfernt ist. Die Osterdekoration ist so vielfältig und liebevoll gestaltet.

Aber jetzt los nach Gimmeldingen, nur noch heute bis 18 Uhr ist das Gimmeldinger Mandelblüten Fest. Oje, oje, in den ganzen Weinbergen sind die parkenden Autos zu sehen.
Leider sind wir eine Woche zu spät dran, die Mandelbäume blühen nur noch vereinzelt. Jedoch es gibt noch Bäume die nicht verblüht sind, aber die rosa Blütenpracht entlang der Wege entfällt.
Wie es sich zum Fest gehört, genießen wir unter einem Mandelbaum eine Pfälzer Schorle im Dubbeglas.
Bevor es zurückgeht in unsere Unterkunft, finden wir einen schönen blühenden Mandelbaum und wir lassen ein Foto von uns machen.
Am Montag werden die Fahrradtaschen gepackt und seht hier im Hintergrund unser heutiges Ziel. Das Hambacher Schloss.
Gemütlich, Kehre um Kehre radeln wir den Berg hoch und erreichen das Schloss.
Die Fahrräder werden abgestellt und los geht es das Schloss zu erkunden.
Mächtig steht das Schloss auf dem Berg...
...mit einem gigantischen Blick über das Rheintal.
Hier fand 1832 das Hambacher Fest statt. Es gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Die Teilnehmer und Redner des Festes forderten die nationale Einheit Deutschlands, sowie ein konföderiertes republikanisches Europa, Presse-, Meinungs-, Versammlungsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frauen. Aufgrund dieses Ereignisses wird das Hambacher Schloss heute als Wiege der deutschen Demokratie bezeichnet, von wo aus auch Impulse für die europäische Einigung ausgingen.
Als am 27. Mai 1832 auf der Kästenburg nahezu 30.000 Menschen das Hambacher Fest feierten, wurde die schwarz-rot-goldene Fahne mit der Aufschrift "Deutschlands Wiedergeburt" auf diesem Turm erstmals in der heutigen Form gehisst und das Symbol für eine deutsche Republik.
Unsere Fahne ist auch gehisst. Wir sind unseren Vorfahren dankbar, dass sie für eine demokratische Freiheit einstanden. Überrascht waren wir, dass wir diese so informative Besichtigung des Schlosses kostenlos erhielten, dank der Pfalzcard.
Nach diesem ausgiebigen Besuch des Hambacher Schlosses, geht unsere Radtour weiter über St. Marin.
Kurz vor dem Abheben zu einem Rundflug über die Pfälzer Weinberge. Startplatz hinter St. Martin.
Ok, wir bleiben doch auf dem Boden der Tatsachen. An den Weinfässern und Mandelbäumen machen wir unsere Kaffee Pause.
Da die Mandelblüten schon fast verblüht sind, erfreuen wir uns an den Kirschblüten, auch wenn diese nicht beworben werden, ist es schön sie anzusehen.
Am Dienstag starten wir dann unsere Radtour in Richtung Heimat. Bevor wir aber kräftig in die Pedale treten, bewundern wir diesen mächtigen Magnolienbaum in Neustadt an der Weinstraße vor einer Schule.
Nach 35 Kilometer landen wir in Speyer. Wir machen unsere Mittagspause in einer Bäckerei in der Fußgängerzone von Speyer.
Ein Foto von uns vor dem Speyerer Dom darf natürlich auch nicht fehlen.
Eine nette Abwechslung. Wir schieben unsere Fahrräder durch den Zoo und legen noch eine Kaffee Pause ein und beobachten die Esel, Ziegen und Schafe.
Von oder nach Speyer sind wir ja schon einige Male geradelt. Aber heute haben wir eine ziemliche Bergstrecke erwischt, auf der uns dieses Gedenkkreuz begegnet. Es ist das "Rote Kreuz" in Odenheim und soll an ein Versprechen nach einem Unfall erinnern.
Ja, wir spüren es in den Waden, der Hügel hatte es in sich.
In Eppingen ereilt uns dann die Dunkelheit und wir beschließen die Radtour hier nach ca. 85km zu beenden. Wir steigen in Eppingen in die Stadtbahn und lassen uns nach Heilbronn bringen.
Track der Frühlingsrunde in der Pfalz:
Track Neustadt an der Weinstraße nach Eppingen.
























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