Pünktlich am Freitagmorgen gegen 9 Uhr starten wir unsere Fahrradtour von Zuhause. Wie in alten Zeiten zu viert. Zur Auswahl haben wir zwei Varianten der Tour. Immer am Neckar entlang oder über das Bottwartal, in Richtung Marbach und dann den Neckar entlang. Wir entscheiden uns für die Tour Talheim, Ilsfeld, Beilstein, Großbottwar, Steinheim, Marbach, Neckarweihingen, dann erst am Neckar entlang, da zwei Streckenabschnitte am Neckar gesperrt sind. Vor Lauffen am Neckar ist der Radweg gesperrt wegen Steinschlag. Die Umfahrung ist entweder über die Bundesstraße oder über Nordheim. Beides nicht unsere bevorzugten Routen. Von Marbach bis Neckarweihingen ist die Strecke wegen des Baus der Gaspipeline Südlink gesperrt. Da geht die offizielle Umleitung sowieso über Neckarweihingen.
Bereits in Talheim am Tauchsteinsee können wir uns unnützer Bekleidung entledigen. Es wird wärmer.
In der Öttinger Mühle kauft Annette noch vier Stücke Kuchen. Naja, seht selbst, ich würde eher sagen, sie hat einen halben Kuchen gekauft. Die einzelnen Stücke sind aber so groß und schmecken super lecker.
Nach ca. 30 Kilometer gibt es die erste Pause, ...
...bei den Großbottwarer Wasserbüffeln.
Vielleicht hätten wir uns vorher absprechen sollen, was jeder so mitnimmt. Es stellt sich raus, dass jeder die Taschen mit Proviant voll hat. Es gibt belegte Brötchen, Möhren, Äpfel, Birnen, Gummibärchen, Schokokekse und natürlich den gekauften halben Kuchen. Na, wir werden nicht verhungern. Immerhin haben wir schon die Hälfte unserer Strecke geschafft.
Nach Neckarweihingen haben wir eine Schikane und hoppeln die Treppe runter.
Eins, zwei, drei, so macht Radeln Spaß. Wir haben gutes Wetter und unsere Tochter meint, es ist gut, dass wir nicht über Kirchheim gefahren sind, sie habe da ein Kindheitstrauma. Der Weg hätte sich immer so lang gezogen und wäre langweilig gewesen. Naja, so groß kann das Fahrradtouren-Trauma für unsere Kinder nicht gewesen sein, denn sie fahren heute noch regelmäßig mit dem Fahrrad und sie hätten bestimmt nicht zu einer Radtour eingeladen.
In Remseck, dort wo die Rems in den Neckar fließt, gibt es eine Kaffeepause und wir vertilgen einen Teil des gekauften Kuchens von der Öttinger Mühle.
Da wir so gut in der Zeit liegen, machen wir am Max-Eith-See, ca. 5 km vor unserer Unterkunft wieder eine ausgiebige Pause. Gefühlt haben wir heute nur Pause gemacht und was gegessen. Aber es sollte ja auch eine gemütliche Radtour werden mit Unterhalten und Erinnern an vergangene Zeiten und den gemeinsamen Radfahrspaß.
In Stuttgart Bad Cannstatt erreichen wir nach 67 Kilometern unsere Unterkunft, das Hotel Park Inn. Die Übernachtung war in unserem Gutschein enthalten. Wir checken ein und machen uns frisch, bevor wir den nächsten Gutscheinpunkt genießen.
In der Sattler Hütte, in der kleinen netten Altstadt von Bad Cannstatt mit seinen Fachwerkhäusern, finden wir einen Platz für unser Abendessen.
Blick in die Sattler Hütte, warten auf das Essen.
Hm, lecker, wir genießen das Essen und quatschen noch bis es Zeit wird ins Bett zu gehen.
Im Park Inn genießen wir am Morgen ausgiebig das leckere Frühstück. Das Wetter ist wie angekündigt sehr regnerisch. Um 12.11 Uhr springen wir in den Zug...
...und fahren zurück nach Heilbronn. Ernüchternd, nach einer guten Dreiviertelstunde sind wir schon wieder in der Heimat..
Aber wenn ihr denkt, der Gutschein wäre schon eingelöst, falsch gedacht. Um 15:00 Uhr treffen wir uns zum Grillen. Dafür hat sich unser Schwiegersohn vorbereitet und auch unsere Schwiegertochter kommt mit unseren Enkelkindern und bringt einen leckeren Käsekuchen mit. Den Traditionsnudelsalat hat unsere Tochter beigesteuert und soll nicht unerwähnt bleiben. Danke für diese tolle Zeit mit der Ursprungsfamilie und der bereichernden, erweiterten 3-Generationenfamilie, die keine Mühen und Kosten gescheut hat.














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